Schulordnung

(überarbeitete Fassung vom 17.11.2007)

Download der Schulordnung

Diese Schulordnung basiert auf dem gültigen Berliner Schulgesetz und wurde geschrieben, um das Zusammenleben der Schüler, Lehrer und allen anderen an der Schule Mitwirkenden sowie den Erziehungsberechtigten zu regeln.

Wir alle sind dazu aufgefordert, die Schule bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Die Gemeinschaftssprache an unserer Schule ist deutsch und somit ein wichtiger Bestandteil zur Vorbereitung auf weiterführende Schulen und die Integration der Kinder nichtdeutscher Herkunft. Es bedarf der Rücksichtnahme und des solidarischen Verhaltens, um die Freude am Lernen und die Lust an der Schule zu erhalten.

Träger: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Oranienburger Str. 28-31, 10117 Berlin.

I. Allgemeines

Gültigkeit

(Die Schule befindet sich in der Waldschulallee 73.) Die Schulordnung gilt für alle sich auf dem Schulgelände befindenden Personen. Schulfremde Personen müssen sich beim Wachpersonal anmelden.

Die Schulleitung befindet sich:

Waldschulallee 73, 14055 Berlin, 1. OG., Raum 131, Telefon: 301 194-0

Feiertage und Schabbat

Die jüdischen und isrealischen Feier- und Gedenktage bilden einen festen Bestandteil des schulischen Lebens und werden entsprechend vorbereitet und begangen. Die Lehrer und Kinder sollen an diesen Tagen festlich gekleidet sein, um der jeweiligen Bedeutung der Tage Ausdruck zu verleihen.

Der Schabbat wird in der Schule jeden Freitag festlich begangen, anschließend speisen alle Kinder gemeinsam. Nach der Schabbatfeier können die Kinder abgeholt werden.

Öffnungszeiten des Schulbüros

Das Schulsekretariat ist während der Schulzeit geöffnet.

Bücherei: Raum 201
Fundsachen

Fundsachen sind im Sekretariat oder bei dem(r) Erzieher(in) der Klasse abzugeben.

Klassensprecher

Gemäß dem Schulverfassungsgesetz wählt jeder Klassenverband ab der 5.Klasse zu Beginn eines jeden Schuljahres zwei Klassensprecher, möglichst ein Mädchen und einen Jungen. Ab der 3. Klasse wird die Wahl zweier Klassensprecher empfohlen. Die Aufgabe der Klassensprecher liegt in der Vermittlung der Wünsche und Sorgen der Schüler untereinander und zu den Lehrern.

Sandack(Pate)

Jeder Schüler einer 3. Klasse übernimmt zu Beginn des Schuljahres die Patenschaft für ein Kind einer ersten Klasse. Der Pate hat die Aufgabe, seinem Patenkind im ersten Schuljahr freundschaftlich und hilfreich zur Seite zu stehen.

II. Stunden – und Pausenordnung

Öffnungszeiten

7.45 Uhr – 16.00/15.00 Uhr freitags

Unterrichtszeiten und Pausen

8.00 – 08.45 Uhr
8.50 – 09.35 Uhr
große Pause

9.50 – 10.35 Uhr
10.40 – 11.25 Uhr
große Pause

11.40 – 12.25 Uhr
12.30 – 13.15 Uhr
13.20 – 14.05 Uhr
14.10 – 14.50 Uhr
14.50 – 15.30 Uhr

Frühstück

Die Kinder sollen ein gesundes Frühstück(Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und ausreichend Getränke) in einer wieder verwendbaren Brotbox (ökologische Erziehung) mitbringen. Es sollte ein gesundes Getränk in einer bruchfesten Flasche mitgegeben werden. Auf Grund der Kaschruth-Gesetze (koschere Speisevorschriften) ist es den Kindern untersagt, wurst- und fleischhaltige sowie gelatinehaltige Lebensmittel in die Schule mitzubringen.

Abholung

Offizieller Schulschluss ist montags bis donnerstags um 15.30 Uhr und freitags um 14.30 Uhr. Werden Kinder nach dem Unterrichtsende, aber noch vor dem Schulschluss abgeholt, muss dies dem zuständigen Erzieher und dem Busfahrer formlos schriftlich mitgeteilt werden. Wird das Kind vor dem stundenplanmäßigen Unterrichtsende abgeholt, muss vorher die Genehmigung des Klassenlehrers oder der Fachlehrer eingeholt werden.

Hitzefrei

Wird um 11.00 Uhr innerhalb des Schulgebäudes (gemessen an einem für die Raumtemperaturen repräsentativen Ort) eine Temperatur von 25 Grad oder mehr erreicht, gibt es hitzefrei. Es findet dann kein oder nur verkürzter Unterricht statt. Die Kinder werden aber bis zum planmäßigen Schulschluss von den Lehrern und Erziehern betreut.

Letzter Schultag vor Feiertagen und Zeugnisausgaben

Jeweils am letzten Schultag des 1.und 2. Halbjahres endet der Unterricht nach der dritten Unterrichtsstunde. Die Schüler werden anschließend bis zum Schulschluss um 13.00 Uhr in der Schule betreut und erhalten Mittagessen. Die Busse fahren entsprechend früher. An diesen Tagen wird keine weiter gehende Betreuung (kein Spätdienst der Erzieher) angeboten.

An besonderen Feiertagen kann die Schule gemäß der Anordnung des Trägers schließen.

III. Verhalten auf dem Schulgelände
1. Allgemeines

Alle am Schulleben Beteiligten sollen sich auf dem Schulgebäude und in den Gebäuden so verhalten, dass weder Personen verletzt, noch Sachen beschädigt werden.

2. Verhalten in den Räumen

Vor Unterrichtsbeginn begeben sich die Kinder in ihre Klassenräume. Die Fachräume, Spielzimmer und die Turnhalle werden nur gemeinsam mit einem Fachlehrer oder Erzieher betreten. Alle Schüler, Lehrer und Erzieher sind für die Sauberkeit und Ordnung in den Räumen verantwortlich. Das Schuleigentum und das Eigentum der Mitschüler und Lehrer ist pfleglich zu behandeln. Schäden sind Lehrern, Erziehern oder dem Hausmeister zu melden. Jeder Schüler (bzw. dessen Erziehungsberechtigter) haftet für die von ihm beschädigten Gegenstände oder Gebäudeteile.

Den Erziehungsberechtigten wird der Abschluss einer Haftpflichtversicherung empfohlen.

Nach Unterrichtsende sind die Tafeln zu säubern, die Stühle hochzustellen und die Fenster zu schließen. Für bestimmte Räume gelten besondere Verhaltensregeln.

3. Verhalten in den Gebäuden und auf dem Schulgelände

In allen Gebäudeteilen – außer der Turnhalle – ist das Rennen, Ball spielen und Frisbee werfen verboten. Glücksspiele (Spiele, in denen es darum geht, sich durch Glück und Zufall das Eigentum anderer anzueignen) sind verboten.

Abfälle und Pausenbrotreste gehören in die Mülleimer, und zwar nur dort hin.

Für folgende Dinge besteht auf dem Schulgelände ein generelles Verbot:

  • Barfuß laufen
  • Fahrrad fahren
  • Skateboard fahren
  • Inline Skates fahren
  • Schuhe mit versenkbaren Rollen
  • Das Werfen mit Steinen, Schneebällen und anderen Gegenständen, sowie Früchten der Bäume unserer Schule
  • Kaugummi kauen
  • Das Beklettern von Gebäudeteilen
  • Das Mitführen von Laserpointern und elektronischen Spielen
  • Handys sollen auf dem Schulgelände ausgeschaltet sein. Andernfalls werden sie einbehalten und müssen von den Erziehungsberechtigten persönlich abgeholt werden.
4. Verhalten im Chadar Ochel (Speisesaal)

Die tägliche Mittagessenzeit ist im Stundenplan jeder Klasse ausgewiesen. Alle Kinder werden angehalten, sich vor dem Essen die Hände zu waschen. Die Jungen tragen eine Kippa.

Jede Klasse geht mit ihrem Erzieher in den Speisesaal. Nur dort werden die ausschließlich in der Schule zubereiteten Mahlzeiten eingenommen. Jede Mahlzeit beginnt mit den Brachot über das Essen. Geendet wird mit einem Tischgebet.

Das Essen soll ruhig, harmonisch und manierlich eingenommen werden. Die älteren Kinder sind angehalten, auf die jüngeren Schüler Rücksicht zu nehmen. Jedes Kind soll seinen Platz so sauber verlassen, wie es ihn vorgefunden hat. Gläser, Geschirr und Bestecke und ggf. Tabletts werden zur Geschirrablage gebracht.

Bei groben Verstößen gegen die Disziplin im Chadar Ochel können die Erzieher und Lehrer gesonderte Maßnahmen ergreifen wie Dienste für die Gemeinschaft, z.B. Tischdienst, Klassenraum oder Pausenhof säubern.

5. Verlassen des Schulgeländes

Es ist generell verboten, das Schulgelände während der Schulzeit – mit Ausnahme der unter II.5 genannten Gründe – zu verlassen.

6. Verhalten in den Sicherheitsbereichen

Aus Sicherheitsgründen ist das Halten und Parken vor der Schule verboten. Für die Schule in der Waldschulallee kann auf dem Parkplatz am Mommsenstadion (Waldschulallee Ecke Harbigstraße) geparkt werden.

Im Sicherheitsbereich vor den Schulen soll sich niemand aufhalten.

Abholer warten auf dem Schulgelände, aber nicht im Schulgebäude. Besuche sind nur nach Anmeldung möglich. Das Sicherheitspersonal ist angewiesen, Sicherheitskontrollen durchzuführen. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.

Es ist verboten, den Sicherheitsraum zu betreten. Das Telefonieren im Sicherheitsraum ist nicht gestattet.

7. Verhalten im Unterricht

In den Unterrichtsstunden Hebräisch, Religion und Tora tragen die Jungen eine Kippa.

8. Verhalten bei Abwesenheit eines Lehrers

Sollte zum Unterrichtsbeginn der planmäßig eingesetzte Lehrer nicht erscheinen, melden sich die Klassensprecher (oder ersatzweise zwei andere Schüler) der betroffenen Klasse bei der Schulleitung bzw. im Büro.

Verhalten bei Klassenarbeiten und Lernerfolgskontrollen Die Schüler sollen sich bei Klassenarbeiten und Lernerfolgskontrollen so verhalten, dass ihre Mitschüler nicht gestört werden. Das Verlassen der Räume ist nur mit Erlaubnis des Fachlehrers gestattet. Schummeln und Betrugsversuche führen zum Abbruch der Arbeit für den/die beteiligten Schüler.

9. Verhalten bei Klassenarbeiten und Lernerfolgskontrollen

Die Schüler sollen sich bei Klassenarbeiten und Lernerfolgskontrollen so verhalten, dass ihre Mitschüler nicht gestört werden. Das Verlassen der Räume ist nur mit Erlaubnis des Fachlehrers gestattet. Schummeln und Betrugsversuche führen zum Abbruch der Arbeit für den/die beteiligten Schüler.

10.Drogenverbot, gefährliche Gegenstände

Die Einnahme, der Besitz und der Verkauf von Drogen ist auf dem gesamten Schulgelände und in allen schulischen Einrichtungen verboten. Steht ein Schüler unter dem Einfluss von Drogen und/oder Alkohol, werden unverzüglich die Eltern benachrichtigt und der Sozialpädagogische Mitarbeiter eingeschaltet. Eine Medikamenteneinnahme in der Schulzeit muss vom behandelnden Arzt schriftlich verordnet werden. Diese Verordnung muss den für den Schüler zuständigen Lehrern und Erziehern vorgelegt werden.

Das Mitführen gefährlicher Gegenstände (Messer, usw.) ist untersagt.

11. Verhalten bei Unfällen

Bei einem Unfall müssen sofort Lehrer und Erzieher benachrichtigt und zu Hilfe geholt werden; Verbandskästen befinden sich im Sekretariat, im Lehrerzimmer, in der Sporthalle sowie in jedem Klassenzimmer. Die Erziehungsberechtigten sind unverzüglich zu benachrichtigen. Bei schweren Verletzungen ist ein Unfallarzt einzubeziehen, bzw. die Feuerwehr zu benachrichtigen.

12. Verhalten bei Alarm
Dreimal jährlich werden mit den Kindern und dem Personal Übungen für das Verhalten bei Notfällen (Feuer etc.) veranstaltet. In jedem Fall ist den Anordnungen des Personals Folge zu leisten. Die Anwesenheit aller Schüler muss anhand der mitgeführten Klassenbücher kontrolliert werden. Vor allem ist Ruhe zu bewahren.
13. Verhalten an den Bushaltestellen und in den Bussen

Sowohl in den privaten Schulbussen als auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln haben sich alle Schüler so zu verhalten, dass niemand – kein Mitschüler und kein Fremder – belästigt oder gefährdet wird. So wie wir uns zeigen, so werden wir beurteilt! Das gilt nicht nur in den Bussen, sondern zu jeder Zeit an jedem Ort! Auch auf dem Schulweg und in den Bussen gelten die gleichen Regeln wie auf dem Schulgelände. Den Anweisungen der begleitenden Erzieher bzw. der Fahrer ist unbedingt Folge zu leisten. Nichtbeachtung wird mit Busverwarnungen bis hin zum Busverbot geahndet.

IV. Schulbesuch

Die Schüler sind zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme am Unterricht und an den für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen verpflichtet. Klassenreisen können ein Bestandteil des Unterrichts sein. Kann ein Kind aus berechtigten Gründen nicht an einer Klassenreise teilnehmen, besucht es während dieses Zeitraumes den Unterricht einer anderen Klasse der Schule.

Die schulische und persönliche Entwicklung des Kindes sollte von den Erziehungsberechtigten mit Interesse und Aufmerksamkeit verfolgt werden. Die zweimal jährlich erteilten Zeugnisse, die Elternabende sowie die jährlich stattfindenden Elternsprechtage geben Gelegenheit, sich ausführlich über die schulische Situation des Kindes zu informieren. Darüber hinaus stehen den Erziehungsberechtigten bei Bedarf die Lehrer und Erzieher und dem Sozialpädagogen der Schule in Fragen des Unterrichts und der Erziehung beratend zur Verfügung.

Bei Abwesenheit eines Kindes von der Schule wegen Erkrankung oder aus anderen Gründen muss die Schule am ersten Fehltag telefonisch oder schriftlich informiert werden Am ersten Schulbesuchstag nach dem Fehlen muss für die gesamte Fehlzeit eine schriftliche Entschuldigung mit Angabe des Grundes beim Klassenlehrer abgegeben werden.

Hat ein Schüler oder eine Person seines näheren Umfelds eine meldepflichtige ansteckende Krankheit oder Kopfläuse etc., müssen Schule und Hausarzt unverzüglich benachrichtigt werden. Die Richtlinien des zuständigen Gesundheitsamtes sind zu beachten.

Nach ansteckenden Krankheiten muss auch die wieder erlangte Schulfähigkeit des Kindes durch eine entsprechende Bescheinigung attestiert werden.

Fehlt ein Kind länger als fünf Tage, müssen sich die Erziehungsberechtigten mit den Lehrern in Verbindung setzen und sich über den inzwischen behandelten Unterrichtsstoff informieren. Beurlaubungen eines Schülers bis zu drei Tagen müssen von den Erziehungsberechtigten beim Klassenlehrer, bis zu zwei Wochen beim Schulleiter beantragt werden. Jede Beurlaubung ist rechtzeitig schriftlich einzureichen. Eine Beurlaubung unmittelbar vor oder nach den Ferien kann nur in dringenden, wohlbegründeten Fällen als einmalige Ausnahme durch die Schulleitung zugelassen werden. Für das Nacharbeiten der durch die Beurlaubung des Schülers versäumten Lerninhalte sind die Erziehungsberechtigten verantwortlich.

Unentschuldigtes Fehlen muss die Schule dem zuständigen Schulamt melden (Schulpflicht). Das Schulamt kann ggf. eine staatliche Untersuchung einleiten, um die Erfüllung der Fürsorgepflicht durch die Eltern zu überprüfen.

Für den Verbleib eines Schülers an den Jüdischen Schulen sind nicht allein die schulischen Leistungen, sondern auch das Gesamtverhalten des Schülers ausschlaggebend.

Wer sich bewusst in Gegensatz zum Verständnis und zu den Zielen der Jüdischen Schulen stellt und sich ernstlichen Bemühungen um Änderung seiner Haltung verschließt, dem droht der Ausschluss aus der Schule. Hierüber entscheidet nach Beratung in der Gesamtkonferenz und im Schlichtungsausschuss der Schulleiter in Absprache mit dem Träger.

V. Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

1. Allgemeines

Eine Atmosphäre, die das Lernen, Lehren und das Zusammenleben fördert, ist für jede Schule wichtig. Das gilt ganz besonders für eine zweisprachige und multikulturell geprägte Schule, wie die Heinz-Galinski-Schule. Entsprechend wird von dem Schulleiter, den Lehrern, den Erziehern sowie den Schülern und deren Familien eine positive Einstellung zu unserer Schule erwartet. Verhaltensauffälligkeiten von Schülern werden, wo immer möglich, mit pädagogischen Mitteln begegnet, um positive Veränderungen zu bewirken. Auch Lob, Anerkennung und konstruktive Hinweise sind wichtige Mittel der Kommunikation und der Erziehung.

Um allen Kindern die gleichen schulischen Voraussetzungen für eine gute Bildung zu geben, sind bestimmte Regeln notwendig. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft haben die Pflicht, die Persönlichkeit und die Rechte des Anderen zu respektieren und zu schützen, den Anderen mit Freundlichkeit, Rücksicht und Höflichkeit zu begegnen, sowohl das Schuleigentum als auch den Besitz Anderer zu respektieren und achtsam zu behandeln, regelmäßig an allen schulischen Veranstaltungen teilzunehmen und mitzuwirken.

2. Erziehungsmaßnahmen

Maßnahmen werden entsprechend dem geltenden Schulgesetz durchgeführt. (vgl. Schulgesetz )

VI. Konferenzen und Ausschüsse

Das Leben an der Schule wird durch verschiedene Ausschüsse und Konferenzen strukturiert. (vgl. Schulgesetz)

VII. Haftung

Die Aufsichtspflicht über die Schüler obliegt der Schule. Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte haften für die von den Schülern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Personen- oder Sachschäden. Die Schulleitung behält sich vor, im Sinne des BGBs tätig zu werden. Die Schule übernimmt keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung persönlichen Eigentums auf dem Schulgelände und bei Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes.

VIII. Inkrafttreten

1. Die Schul- und Hausordnung trat am 1. Januar 1999 in Kraft. Die überarbeitete Fassung ersetzt die bisherigen Bestimmungen. Sie tritt am 01.02.2009 in Kraft.

2. Die Repräsentantenversammlung erteilt dem Schulausschuss den Auftrag, binnen eines Jahres die Bestimmungen vorzulegen, die den jüdischen Charakter der Schule definieren. Diese sind Bestandteil der Schulordnung.

3. Die Schul- und Hausordnung gilt für ein Schuljahr und verlängert sich jeweils um ein Jahr, falls nicht vor Ablauf dieses Zeitraumes eine Änderung durch Gesamtkonferenz, Gesamtelternkonferenz und dem Schulträger einstimmig beschlossen wird.

4. Alle Vertragsunterzeichner, Schüler, Eltern und Lehrer erhalten ein Exemplar der Schul- und Hausordnung.

5. Die Erziehungsberechtigten (Schulvertragsunterzeichner) bestätigen die Entgegennahme der Schulordnung durch ihre Unterschrift.